Myxomatose-Ausbruch beim Kaninchen (Kaninchenpest, Stand 30.08.21)!

In den letzten Wochen haben sich in unserer Praxis Myxomatose-Fälle stark gehäuft. Täglich werden bis zu 10 (!) erkrankte Tiere zu uns gebracht. Je nach Fortschritt der Krankheit müssen die Tiere von ihrem Leiden erlöst werden oder es kann noch ein Therapieversuch unternommen werden. Nur wenige Therapieversuche führen zur erhofften Heilung.

Erkrankte Kaninchen zeigen Entzündungen und Schwellungen an Augenlidern, Mäulchen, Ohren und im Genitalbereich. Zudem fallen Schluckbeschwerden und Atemnot auf. Die Krankheit ist sehr qualvoll für die Tiere.

Myxomatose kann insbesondere durch Insekten, kontaminiertes Futter oder kontaminierte Kleidung und durch Kontakt von Kaninchen zu Kaninchen übertragen werden. Die derzeitige feucht-warme Witterung begünstigt die Entwicklung von Insekten und führt vermutlich zur Häufung der Ausbrüche.

Gegen Myxomatose kann geimpft werden. Geimpfte Tiere erkranken nicht an der Krankheit oder erfahren nur einen milden Verlauf, wenn sie mit den auslösenden Viren in Kontakt kommen.

Ersparen Sie Ihren Lieblingen einen grausamen Tod und lassen Sie sie impfen! Wir bieten eine Kombiimpfung an, die zusätzlich gegen RHD 1 und 2 (Chinaseuche) schützt. Die Impfung muss jährlich aufgefrischt werden, sonst ist die Wirkung stark eingeschränkt!

Bitte vereinbaren Sie einen Impftermin unter 0211/20966366. Unter dieser Nummer stehen wir auch gern für weitere Beratungen zur Verfügung.

Auch wenn bei Ihren Tieren schon Myxomatose ausgebrochen ist, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf! Neben der Behandlung der bereits erkrankten Tiere empfehlen wir dringend eine Notimpfung für noch nicht erkrankte Partnertiere!